Heissvulkanisation von Elastomerteilen

Vulkanisationstechnik

Bei der Heissvulkanisation werden saubere, kaum sichtbare Verbindungen hergestellt. Die Verbindungsstellen weisen annähernd die gleiche Materialfestigkeit wie das Grundmaterial auf und sind ähnlich chemisch und thermisch belastbar. Praktisch alle handelsüblichen Elastomerqualitäten lassen sich heiss vulkanisieren. Bei diesem Verfahren wird je nach Ausgangsmaterial eine artgleiche Haftmischung verwendet, die beim Heizprozess eine Nachvulkanisation bewirkt, was unter Wärme und Druck zu einer dauernden Verbindung führt. Rundschnüre und Profile werden oft mit einem Schrägschnitt (ca. 45°) zusammengefügt, wodurch sich die Haftfläche vergrössert und die Reissfestigkeit der Vulkanisationsstelle erhöht. Bei speziellen Mischungen ist eine Haftvermittler-Herstellung nur mit gleichartigem unvernetzten Grundmaterial möglich.